27. Januar 2016

Hotel HB1 Schönbrunn in Wien

Kategorie: ***

By Sven Meister In Travel

Das Hotel HB1 Schönbrunn in Wien hatte ich aus einem Travador Angebot heraus gebucht. Da ich noch einen 100 Euro Gutschein für diese Seite hatte, schlug ich kurzerhand zu, als es 2 Nächte inkl. Frühstück für 129 Euro (für zwei Personen zusammen) gab.

Unterm Strich kostete mich das Hotel also für mich und meine Freundin schlappe 29 Euro.

Große Erwartungen gab es also nicht, dennoch hatte das Hotel auch Licht- neben den Schattenseiten.

Angekommen in Wien ging es für uns durch eine winterliche, übelste kalte Stadt die vor Schönheit nur so strotzte über den Westbahnhof in die Gegend, wie man sich dann eine Weltstadt vorstellt. Trubel, Dreck, viel Verkehr…

Vorbei ging es dann mit der S-Bahn am Schloss Schönbrunn. Da es zu diesem Zeitpunkt schon mehrere Stunden kräftig geschneit hatte, war dies ein zauberhafter Anblick.

Eine Kurve weiter und wir waren am Hotel angekommen. Die Lage des Hotels ist mehr oder weniger ziemlich schlecht, für den ersten Eindruck. Direkt gegenüber fand man ein großes Gebäude, das eindeutig als Puff zu erkennen war. Viel Verkehr auf der Straße, Lärm durch die Straßenbahn und unser Hotel.

Beim Check-in wurde kaum ein Wort gesprochen, es ging aber alles recht Flott.

Das Hotel schien zum Reisezeitraum (Ende Januar 2016) nicht stark belegt gewesen zu sein, es war in den Gängen recht ruhig.

Unser Zimmer lag im Erdgeschoss.

Als wir das Zimmer betraten, waren wir doch recht positiv überrascht.

Die Einrichtung war modern, ein großes – und auch bequemes –  Bett, TV, Klimaanlage, alles was man für einen kurzen Aufenthalt halt benötigt. Es war sauber und vom Lärm der Straße bekam man nun mehr wenig mit.

Das Badezimmer war sehr klein, aber auch modern eingerichtet. Die riesige, bodentiefe Duschewirklich riesig, hier würde man auch locker mit vier Personen reinpassen – aus Glas bestand unter anderem aus einem normalen Duschkopf und einem „Regenschauer“. Klein aber fein und vor allem sauber, das Badezimmer war absolut top. Besonders hervorzuheben war hier die Dusche, einfach herrlich und absolut eine Seltenheit für ein 3-Sterne Hotel!

Wir waren also zufrieden, entdeckten dann aber, dass sich der Putz von der Decke löste und die ersten Risse entstanden. Da wird einem im Erdgeschoss doch etwas mulmig.

Am nächsten morgen testeten wir das Frühstück, welches im obersten Stockwerk sein sollte. Mit dem Fahrstuhl gelangte man direkt ins „Restaurant“, welches einen wundervollen Blick auf das Schloss Schönbrunn – und leider auch auf den Puff – bot.

Das Frühstück war nicht der Burner, allerdings hatten wir das auch nicht erwartet. Es bot alles, was man zum Start in einen neuen Tag benötigt: Brötchen, Kaffe, Obst, Käse & Obst, Ei und Rührei.

Was man beim Frühstück wirklich bemängeln konnte, war der Service. Wir saßen gut 5 Minuten an einem Tisch mit dem Geschirr unseres Vorgängers. Das ist natürlich ein NoGo!

Da wir nur eine Nacht in Wien verbringen wollten, checkte wir nach dem Frühstück in aller Ruhe wieder aus. Auch wenn man etwas verdutzt darüber war – da wir ja zwei Nächte gebucht hatten – fragte man nicht nach dem Warum.

 

Als Fazit ist zum Hotel HB1 Schönbrunn, Wien zusagen: Für einen Kurz-Trip mit schmalen Geldbeutel fühlten wir uns in diesem Hotel für eine Nacht sehr wohl. Auch wenn die Lage zunächst etwas erschreckend ist, so ist es doch bestens geeignet um das Schloss Schönbrunn zu besichtigen und auch um schnell wieder zurück in die Stadt oder zum Flughafen zu gelangen.

Noch ein kleiner Tipp:

Da uns am Abend noch der Hunger plagte und wir zu müde waren noch große Wege zurückzulegen, gingen wir – etwa 10 Meter links vom Hotel – zu einem Döner-Imbiss. Es sah nach Außen hin sehr schäbig aus ABER die Pizza, die vor unseren Augen frisch zubereitet wurde, war göttlich! Auch die Bedienung war mehr als freundlich und zuvorkommend und kassierte ein nettes Trinkgeld 🙂 Leider hatte ich mir den Namen des Imbisses nicht notiert und es ist auch leider kein Eintrag in Google vorhanden, aber es ist absolut zu empfehlen!

1 Kommentar
  1. […] Das Hotel HB1 lag in der Nähe vom Schloss Schönbrunn. Vom Westbahnhof (Vorsicht! Hier gibt es sehr viele Bettlerinnen – scheinbar aus Osteuropa – vor denen man sich in Acht nehmen sollte – eine versuchte sich an einem Rucksack zu schaffen zu machen) ging es mit der Straßenbahn weiter und so langsam begann das schöne Wien sich in eine normale Großstadt mit viel Dreck und Elend zu verwandeln. […]

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