22. Februar 2016

Kurztrip Amsterdam

Amsterdam an einem Tag

By Sven Meister In Travel

Amsterdam – die Stadt der Grachten und Erotik, die Stadt in der leichte Drogen legal sind, die Stadt von der so viele Menschen schwärmen. Amsterdam – die Stadt die mich nur sehr wenig berührt hat. Zugegeben, war es wohl auch die Stadt, die zum falschen Zeitpunkt von mir bereist wurde.

Samstag, 20.02.2016: Der Wecker zeigt 06:05 Uhr

Der Kurztrip nach Amsterdam stand schon von Anfang an unter einem schlechten Stern. Eigentlich sollte dieser bereits eine Woche zuvor stattfinden, doch hatte mich eine Erkältung so heftig im Griff, dass ich am Freitag Abend (eine Woche zuvor) für mich entschied, es hat einfach keinen Sinn – auch wenn die Umbuchung des Fluges kostet, auch wenn das gebuchte Hotel nicht storniert werden konnte – es ging einfach nicht. Ich buchte also den Flug um und mir für das kommende Wochenende ein neue Unterkunft.

Flug, Hotel & Bahnfahren in Amsterdam

Als der neue Reisetag dann anrückte, ging es mir zwar deutlich besser, angeschlagen war ich aber immer noch. Trotzdem ging es los, auch wenn das Wetter mal wieder nicht mitspielte (der Sommer kommt ja bald…).

Von Hannover aus ging es erst einmal nach Frankfurt, der perfekte Flughafen, der allen Flugbegeisterten das Herz aufgehen lässt. Von Frankfurt aus ging es dann pünktlich nach Amsterdam. Dort angekommen und nach kurzer Orientierung, suchte ich erst einmal mein Hotel, welches nur unweit des Flughafens Schiphol lag (dazu hier mehr).

Das Wetter war stürmisch und regnerisch, echt mieses Wetter für einen Ausflug, also blieb ich nach dem Checkin im Hotel noch etwa eine Stunde auf dem Zimmer und genoss den Ausblick… Gegen 14 Uhr ging es dann zurück zum Flughafen, ein Fussmarsch von knapp 4 Minuten – ein sagenhaftes Hotel! – und auf die Suche nach einem Ticketautomaten für die Fahrt in die Innenstadt. Kein Problem einen solchen zu finden, Zahlungen waren aber komplett nur mit Kreditkarte möglich. Man sollte beachten, sein Ticket ein- und auszuchecken an den jeweiligen Ein- und Ausgängen der Bahnhöfe, so wirklich verstanden habe ich das nicht, so wirklich daran gehalten hat sich auch keiner, so wirklich interessiert hats auch keinen, kontrolliert wurde ich nicht.

Am Bahnhof Amsterdam Centraal

angekommen folgte dann die nächste Verwirrung um das Bahnfahren in der niederländischen Hauptstadt. Wie kommt man wieder zurück zum Flughafen? Der Airport tauchte irgendwie nicht auf der Anzeigetafel auf, also musste ich googeln um eine Bahn auf einem Gleis zu finden, der auf der Hauptanzeigetafel nicht mal eingetragen war. Es ging raus ins Getümmel von Amsterdam. Zu dieser Zeit war es nur noch am regnen, und das, obwohl ich keine Regenausrüstung, Klamotten oder geschweige einen Regenschirm dabei hatte. Das war dann wohl Pech – oder schlechte Vorbereitung. Aufgrund des starken Regens konnte ich meine Kamera auch nur zwischenzeitlich für ein paar Minuten bei Nieselregen aus dem Rucksack holen um ein paar Aufnahmen anzufertigen.

 

Amsterdam ist eine schöne Stadt, in der man sehr nett durch die kleinen Gassen und Seitenstrassen mit seinen Grachten schlendern kann. Wo aber waren die ganzen Coffeeshops, wo waren die Rotlichtfenster? Ich fand erstmal gar keine bis ich zurück zum Hauptbahnhof und von dort aus geradeaus ins (angebliche) Rotlichtviertel lief. In mitten einer riesigen Menschenmasse ging es die Damrak hinunter welche vor den Füssen von Madame Tussauds endete. Von dort aus bog ich ein und folgte den kleinen Gassen und fand da endlich jede Menge Coffeeshops. Von haufenweise Sexgeschäften erblickte ich allerdings nichts, vielleicht lag es ja am Wetter, oder am Reisemonat.

Da mir immer noch die Erkältung in den Knien lag und ich auch schon wieder klatschnass war, entschied ich gegen 18 Uhr zurück zum Flughafen Schiphol zufahren. Dort angekommen folgten die 4 Minuten Fussmarsch zum Hotel und aus war die Maus von Amsterdam.

Fazit zu Amsterdam

Ich war eher weniger begeistert, was mitunter aber an dem miesen Wetter und meiner Erkältung lag. Das Hotel, welches ich am Flughafen Schiphol buchte, ist aber sensationell gelegen, so dass ein Trip nach Amsterdam mit einem Tag Aufenthalt und Rückflug am nächsten Tag verdammt super zusammenpasst. Da werde ich dann im Frühling/Sommer einen erneuten Versuch unternehmen, mich mit Amsterdam anzufreunden.

2 Kommentare
  1. […] meine Kurzreise nach Amsterdam im Februar 2016 entschied ich mich für das citizenM, da es eine perfekte Lage für den Trip bot, […]

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  2. […] ließ sich erahnen. Leider hatte ich das zweite Mal in Folge Pech und erwischte, wie auch schon in Amsterdam, den ganzen Tag Regen. Für mich steht aber, auch trotz der enormen Preise in der Schweiz, fest […]

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